Freitag, 22. Juni 2018

Petition: Bisphenol bei ZARA? - Nein Danke!


Bündnis der Münchner Betriebsräte startet bundesweite Petition



Anfang des Monats berichteten wir über das mit dem Hormongift Bisphenol S versetzte Thermopapier, welches für Kassenbelege bei ZARA benutzt wird. Fahrlässig bis ignorant beschreibt am besten das Verhalten der Geschäftsleitung im Umgang zu diesem Thema: ZARA ist seit Jahren über die Gesundheitsrisiken informiert, und unternimmt rein gar nichts, um seine Mitarbeiter*innen und auch Kunden*innen zu schützen. Im Gegenteil - man schweigt sich aus, bzw. leugnet sogar die Fakten!

Am 05.06. berichtete RTL Television bei „Guten Morgen Deutschland“ und „Punkt 12“ bundesweit über das Hormongift Bisphenol S in den ZARA-Kassenbelegen. Einen weiteren Beitrag kann man hier bei RTLNext ansehen.
Es folgten zahlreiche Artikel bei Gala, BUND, T-Online, Focus und Merkur um nur eine Auswahl zu nennen.



Offene Kommunikation? - Nicht bei ZARA!


Das alles scheint die ZARA-Geschäftsleitung offenkundig nicht zu interessieren - eine Stellungnahme gab es bis jetzt weder für die Pressevertreter, noch für beunruhigte Betriebsräte.
Ein versprochenes Datenblatt über das bei ZARA verwendete Thermopapier, was den Betriebsräten VOR der Berichterstattung in den Medien angeboten wurde, ist bis heute nicht von der Personalreferentin vorgelegt worden -  man hüllt sich weiterhin in Schweigen.
Mehr noch - es gibt Versuche, das Thema klein zu reden. Manager verhalten sich so, als ob die Medienberichte nichts mit den Filialen zu tun hätte. Aufklärende Informationen werden von Führungskräften weiterhin in den Stores entfernt. Auch die zweifelsfrei nachgewiesenen Werte, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in dem ZARA-Thermopapier feststellte werden plump abgestritten!



Seit Anfang Juni ist ZARA mal wieder deutschlandweit in den Negativschlagzeilen - und die Geschäftsleitung schweigt...


Beschäftigte werden eingeschüchtert, anstatt aufgeklärt


Kollegen*innen, die aus Ansgst vor den gesundheitlichen Folgen des permanenten Hautkontakts mit dem giftigen Papier vorerst mit Handschuhen kassieren, werden teilweise genötigt, diese auszuziehen - ansonsten würde es sich laut Aussage der Manager um „Arbeitsverweigerung“ handeln. Dreiste Versuche, die Beschäftigten einzuschüchtern, anstatt aufzuklären. Umsatz und Gewinn sind anscheinend die einzigen Parameter, auf die man in der Geschäftsleitung Wert legt. Gesellschaftliche Verantwortung, Gesundheitsschutz, offene Kommunikation, Fürsorgepflicht? - Nicht bei ZARA!


Online-Petition jetzt unterzeichnen!


Aus den genannten Gründen startete das Bündnis der Münchner Betriebsräte eine bundesweite Petition gegen die giftigen Kassenbons.
 


Unter 

https://weact.campact.de/petitions/kein-hormongift-in-zara-kassenbelegen 

 

kann man online unterzeichnen!

Wir bitten alle Kollegen*innen uns in dieser wichtigen Sache zu unterstützen und die Petition auch solidarisch weiter zu teilen!
Es dauert nur wenige Sekunden sich einzutragen und hilft uns allen ein Stückchen weiter, uns unserem Ziel näher zu kommen. 


Vielen Dank im Namen aller Beschäftigten!

Dienstag, 19. Juni 2018

Nachrichten aus Sri Lanka und Indien

 

  Schluss mit Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz!

 



Rechte gibt es nicht geschenkt - Wir müsen sie erkämpfen!




Freitag, 1. Juni 2018

Bisphenol S - Die große Gefahr in den ZARA-Kassenbons




Mitte Mai berichteten wir (hier) über die giftigen Kassenbelege, welche bei ZARA verwendet werden. Der Bund testete bereits im Mai 2016 unter anderem auch ZARA-Kassenzettel auf Bisphenol und wurde fündig.

140mg/kg Bisphenol S sind in ZARA-Bons enthalten.
ZARA wurde schon damals vom Bund über das Hormongift informiert - eine Stellungnahme gab es von der Zentrale hierzu bis heute nicht. Auch unternimmt die Geschäftsleitung angesichts der Gefahren keine Versuche, die Beschäftigten zu schützen, bzw. unbedenkliches Thermopapier zu verwenden - Fürsorgepflicht nein danke!?


Vermeintlicher Ersatzstoff Bisphenol S weitaus giftiger als Bisphenol A!

 

Alamierte Betriebsräte fragten nach unserer Berichterstattung nun bei ZARA nach, was es denn mit den giftigen Kassenbons tatsächlich auf sich hat. Und die Zentrale antwortete mit einem Datenblatt welches aussagt, dass keinerlei Bisphenol A in den verwendeten Kassenzetteln enthalten ist.  
Entwarnung also? Fehlanzeige - das damals vom Bund getestete Thermopapier enthielt kein Bisphenol A, sondern den noch schädlicheren Ersatzstoff Bisphenol S!

Bisphenol S wird unter anderem mit Hyperaktivität und Autismus in Verbindung gebracht. Einem Bericht der Washington Post zufolge zeigt eine Studie, dass Bisphenol S (BPS) das normale Gehirn-Zellwachstum stören kann. Alle strukturell ähnlichen Verbindungen zu Bisphenol A (BPA) seien als unsicher einzustufen!


BPS: Schon sehr geringere Dosen sind schädlich!


George Bittner, Professor für Neurobiologie und Pharmakologie an der Universität von Texas in Austin sagte, BPA und BPS haben starke nachweisbare Effekte bei niedrigen Dosierungen auf die Entwicklung von Wirbeltieren.

Eine Studie der University of California konnte ebenso nachweisen, dass auch BPS hormonähnliche Eigenschaften aufweist. Es wirkt sich genauso schädlich auf die Fortpflanzungsorgane aus, führte bei Tierversuchen zu schweren Komplikationen bei der embryonalen Entwicklung und konnte sogar zum verfrühten Tod führen. Dabei wirkt sich Bisphenol S in geringeren Dosen schädlicher als BPA aus und ist damit noch gefährlicher als der Giftstoff Bisphenol A.

 

ZARA unternimmt weiterhin nichts!


Geht man als verantwortlicher Arbeitgeber ein solches Risiko seinen Beschäftigten gegenüber ein? Fakt ist, ZARA weiß schon seit mindestens zwei Jahren über die giftigen Kassenzettel bescheid, und reagiert nicht. Es macht den Anschein dass diese Gefahren der Geschäftsleitung gleichgültig sind. Denn ansonsten hätte man schon lange etwas unternommen, um seine Mitarbeiter zu schützen.

Bezeichnend ist auch, dass aufklärende Informationen über Bisphenol teilweise von Managern in den Filialen von Schwarzen Brettern entfernt werden, damit Mitarbeiter diese nicht lesen können! Ist das Image wichtiger, als die Gesundheit der Beschäftigten?


Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - offenbar ZARAs Methode sich dem Problem anzunehmen.



ZARA: Besorgte Kollegen*innen sollen einfach nicht mehr für die Kasse eingeplant werden!


Im Zusammenhang mit den jüngsten BEM-Gesprächen*  wurde den Kollegen*innen nun nahegelegt, dass sie vorerst nicht kassieren sollen, wenn sie wegen den giftigen Kassenbelegen verunsichert seien. Sieht so Ursachenbekämpfung bei ZARA aus? Wer Angst um seine Gesundheit hat, soll einfach nicht mehr kassieren, anstatt dass man das Thermopapier austauscht?

*(Betriebliches Eingliederungsmanagement: ein Gespräch mit Mitarbeitern nach längerer Krankheit, bzw. mit vielen Krankheitstagen)


Filialen entsorgen die Gift-Belege weiterhin nicht den Vorschriften entsprechend


Weiterhin ist es verwunderlich, warum ZARA es immer noch nicht für nötig hält, die in großen Mengen anfallenden Bons in den Filialen ordnungsgemäß zu entsorgen. Deutschlandweit werden die Abfälle nicht richtig getrennt, das giftige Thermopapier landet massenhaft bei den Kartonagen, wo es auf keinen Fall hingehört. Ist eine solche Mentalität in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz von einem Weltkonzern wie ZARA noch zu tolerieren?

Leider mal wieder eine mehr als fragwürdige Art, um Probleme zu lösen. Die Münchner Betriebsräte sind gespannt, wie es mit diesem Thema weitergeht. ZARA muss handeln, es geht um die Gesundheit von Menschen! Es muss dringend eine unbedenkliche Alternative für die giftigen Kassenbons gefunden werden - besorgte Kollegen*innen einfach nicht mehr für die Kasse einzuteilen, kann keine vernünftige und ernstgemeinte Lösung des Problems darstellen!


Mittwoch, 16. Mai 2018

ZARA - Hormongift in Kassenbelegen!




Eine scheinbar harmlose Alltagssituation, wie sie bei ZARA tagtäglich unzählige Male stattfindet: Die Kassiererin legt die gekauften Waren zusammen, und packt sie in die die Einkaufstüte, danach gibt sie der Kundin den Kassenbon in die Hand.

Niemand denkt über diese Situation nach, was genau passiert in diesem Moment eigentlich? In dem Augenblick, wo die Kassiererin den Kassenbon berührt, und der Kundin mitgibt, nimmt ihr Körper über den Hautkontakt das Hormongift Bisphenol S auf - tagtäglich mehrere hundert mal, denn als Kassierer*in hält man alle paar Sekunden so einen Bon in der Hand - den ganzen Arbeitstag über!


Asthma, Diabetes, Unfruchtbarkeit, Prostatakrebs…!


Hormongift in Kassenzetteln? Wie kann das sein? Ganz einfach: ZARA nutzt Thermopapier für die Kassenzettel, was nachweisbar in großen Mengen die Industriechemikalie Bisphenol S enthält, welche als stark hormonschädigend bekannt ist! Die Chemikalie wird über Hautkontakt vom Körper aufgenommen, und hat für die Gesundheit fatale Folgen: Bereits geringe Mengen können in den Hormonhaushalt eingreifen.

Bisphenol - Die französische Tageszeitung „Le Monde“ berichtete über tausende wissenschaftliche Arbeiten, die Verbindungen zwischen der Chemikalie und einer Vielzahl von Krankheiten – Asthma, Diabetes Typ 2, Übergewicht, Unfruchtbarkeit, Prostatakrebs u.a. – feststellen oder bestätigen!


Die Gefahr ist seit langem bekannt!


Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ermittelte im Rahmen einer Studie bereits im Mai 2016 einen Bisphenol S Gehalt speziell in ZARA- Kassenbons von 140 mg/kg. Der Stoff ist im Blut und Urin von Menschen nachweisbar.
Der Bund hatte nach der Studie alle betroffenen Firmen angeschrieben und darum gebeten zu prüfen, ob das Thermopapier Bisphenole enthält. Das heißt, ZARA ist seit Jahren über die Gesundheitsgefahren informiert und unternimmt nichts!

Wegen nicht beherrschbarer Risiken am Arbeitsplatz - insbesondere für Kassierer*innen befürwortete der Risikoausschuss der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) ein EU-weites Verbot von belasteten Thermopapier, welches bereits im Juli 2016 beschlossen wurde. Dieses muss jedoch erst nach einer Übergangsfrist von drei Jahren umgesetzt werden.




Bereits 2016 machte der BUND ZARA auf das giftige Thermopapier aufmerksam!



ZARA steckt den Kopf in den Sand und nimmt Gefahren für Kassierer*innen billigend in Kauf!


Was bedeutet das alles für uns? Die Gefahr ist ZARA also seit Jahren bekannt. Was tut die Geschäftsleitung dafür, um insbesondere die Kassierer*innen vor dem Hormongift zu schützen? Nichts! ZARA nimmt billigend in Kauf, dass sich die Beschäftigten ihre Gesundheit ruinieren, wenn sie jahrelang tagtäglich hunderte Belege in den Händen halten müssen, welche so giftig sind, dass sie Recyclingzentren noch nichtmal annehmen wollen! 


Als Arbeitgeber hat man eine Fürsorgepflicht seinen Angestellten gegenüber. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber hätte man schon vor Jahren reagiert, und wartet nicht ab, bis das Verbot tatsächlich in Kraft tritt! 
Es wird sich regelmäßig über die hohe Krankheitsquote beklagt, und es sind nie ausreichend Kassierer*innen vorhanden. Da nützt es auch nichts, wenn in den Nippons leckere Smoothy-Rezepte vorgestellt werden - was in Hinblick auf die angesprochene Thematik an Zynismus kaum noch zu überbieten ist!

Bis heute wird nicht ordnungsgemäß entsorgt!


Wir haben erwähnt, dass die Belege giftig sind. So giftig, dass sie nicht als „normales“ Papier entsorgt werden dürfen. Was weitere Fragen an ZARA aufwirft: 

Wie werden die Belege in den Filialen entsorgt? In den deutschen Stores wird lediglich zwischen Papier und anderen Müll unterschieden. Das heißt, es werden einmal die Pappkartons abgeholt, und dann alles andere. Die zahlreichen giftigen Belege werden zusammen mit den ganzen restlichen Abfall in Säcke gepackt und - vermischt - mehr schlecht als recht entsorgt! Ist das heutzutage moralisch und umwelttechnisch vertretbar für ein Unternehmen wie ZARA?

ZARAs Geschäftsleitung muss Stellung beziehen: Ist die Gesundheit von den Beschäftigten nur noch Nebensache? Warum reagiert man nicht, wissentlich, dass die Kassenzettel giftig und hochgradig gesundheitsschädigend sind? Warum ignoriert man als Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht komplett? Warum entsorgt man nicht ordnungsgemäß? Weil es schlichtweg billiger und bequemer ist, wenn man lieber beide Augen zudrückt? Ein sehr trauriges Bild für ein Unternehmen, was offensichtlich gute Umsätze über alle moralischen Grenzen und geltendes Recht stellt!

Freitag, 20. April 2018

ZARA - weitere Filialschließungen in München!?


Vor wenigen Wochen schloss der älteste Münchner Store in der Kaufingerstr. für immer seine Pforten. Wie bekannt ist, wurden die betroffenen Mitarbeiter erst wenige Wochen vor der Schließung von der Geschäftsleitung hierrüber in Kenntnis gesetzt. Erst im allerletzten Moment rückte man mit der Sprache raus, davor hieß es immer, dass keine Schließung bevorstünde. Imagegründe wurden damals für die Schließung einer der umsatzstärksten Filalen in ganz Deutschland angegeben. Die entsprechenden Artikel hierzu sind nochmal hier und hier zu nachzulesen.
Wir informierten auch über die sehr wahrscheinlich anstehende Schließung der Filiale in der Leopoldstraße (hier).
Nun liegen uns Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass möglicherweise weitere Filialschließungen in München bevorstehen!




Mietverträge für Theatinerstr. und Neuhauserstr. laufen aus!



Es ist bekannt, dass der Mietvertrag der Filiale in der Theatinerstr. zum 31.07.2019 ausläuft, der Mietvertrag der Neuhauserstr. läuft zum 31.12.2019 aus. Davor war schon klar, dass der Mietvertrag der Leopoldstr. bereits zum 31.03.2019 endet. Jetzt könnte man meinen, dass diese Informationen noch nichts heißen müssen - wenn man aber bedenkt, wie Filialschließungen bei ZARA in der Vergangenheit abgelaufen sind, macht das einiges deutlich:
 Bis zum heutigen Tag wurden die genannten Mietverträge nicht verlängert, in der Vergangenheit verlängerte ZARA aber bestehende Mietverträge teilweise schon vier Jahre vorher!




Gerüchte zu Verhandlungen um das SportScheck-Gebäude



Hinzukommt, dass seit Wochen hartnäckige Gerüchte grassieren, dass ZARA die Verhandlungen zu dem SportScheck-Gebäude in der Neuhauserstr. aufgenommen hat. Die Gerüchte wurden bis jetzt von der ZARA Geschäftsleitung nicht dementiert.

Am 09.03.2018 berichteten die Bild und die Abendzeitung. Es heißt:

„Im Umfeld von Sport Scheck werden bereits mehrere Optionen diskutiert. Im wahrscheinlichsten Szenario spielt der spanische Moderiese Zara eine wesentliche Rolle. Der Konzern hat in der Kaufingerstraße zwar erst kürzlich einen Laden geschlossen, hätte aber grundsätzlich Interesse an einer repräsentativen Hauptfiliale in München.“

Die Geschäftspolitik von ZARA geht in die Richtung weniger Läden, dafür aber riesige Flagshipstores in prominenten Einkaufsstraßen, zuletzt so geschehen in Köln, wo 2015 Filialen schließen mussten, und dann danach wenige Meter weiter einen Megastore neu zu eröffnen.



Was heißt das alles für die anderen Münchner Stores? Ganz einfach: Wenn ZARA in das SportScheck-Gebäude tatsächlich einziehen sollte, deuten alle Indizien auf ein Ende der anderen Filialen in unmittelbarer Nähe!
Der Store in der Neuhauserstr. befindet sich nur wenige Meter weiter entfernt, so dass es aus unternehmerischer Sicht wenig Sinn machen würde, diesen weiter zu betreiben.
Auch für die Theatinerstr. sieht es schlecht aus, denn dieser Laden ist ebenfalls nur wenige Gehminuten weiter entfernt. Konnte man zuerst noch hoffen, dass dieser Store weiterhin offen bleibt, so sorgt die Tatsache, dass der Mietvertrag bis heute nicht von ZARA verlängert wurde für traurige Klarheit.

Bei einer Neueröffnung ist eine Übernahme der Kollegen*innen aus den anderen Filialen längst nicht in Stein gemeißtelt. ZARA stellt lieber jüngere Mitarbeiter zu günstigeren Konditionen und mit flexibleren Arbeitsverträgen ein, als langjährige Arbeitskräfte zu übernehmen. 



Schon wieder Bangen und Zittern für die Belegschaft!



Das letzte und wichtigste Indiz dafür, dass es in München wohl zu weiteren Filialschließungen kommen wird, ist folgendes:
 Betroffene Betriebsräte haben die Geschäftsleitung direkt angeschrieben, und nachgefragt. Es wurde angefragt, ob die Verhandlungen zu dem SportScheck-Gebäude aufgenommen wurden, und ob Filialschließungen in München bevorstünden. Die Antwort der Geschäftsleitung war - richtig: NICHTS! Man hält es nicht für nötig, auf derartige Fragen von Betriebsratsgremien zu antworten, und meint, die Sache so totschweigen zu können. Gleichzeitig lässt man Mitarbeiter mit ihren Zukunftsängsten alleine.


Wir, die Betriebsräte der Münchner Filialen lassen uns nicht einfach so abwimmeln. Wir erwarten Fakten und Ehrlichkeit. Für ZARA’s Geschäftsleitung offenbar Fremdworte. Wir erwarten einen offenen Umgang mit unseren Kollegen*innen und uns!
 Was passiert nächstes Jahr mit den Filialen  Theatiner-, Neuhauser- und Leopoldstr.? Werden unsere Kollegen’innen wieder bis zum allerletzten Tag hingehalten, damit sie ruhig bleiben und noch schön weiterarbeiten um gute Umsätze einzufahren? Wir werden nicht nachgeben, und erwarten konkrete Aussagen, lieber Matthias, und lieber Jose - und das am besten noch heute!
Auch den Sport Scheck Kollegen gilt unsere Solidarität. Sie sind ebenfalls nur eine Spielfigur im Monolpoly der großen Konzerne Inditex und OTTO.

Gewerkschaften aus Bangladesch und Indien zeigen sich solidarisch mit den deutschen ZARA-Beschäftigten!


Die Gewerkschaften NGWF, GATWU und GAFWU zeigen sich solidarisch mit den deutschen Zara-Beschäftigten, die im Moment Betriebsratswahlen durchführen und dabei von ihren Geschäftsleitungen vielerorts in gesetzeswidriger Weise behindert werden.
Die Gewerkschaften aus Bangladesch und Indien fordern Zara auf, die Rechte ihrer deutschen Beschäftigten zu respektieren und Behinderungen der BR-Wahlen in den Stores abzustellen.





Behinderung der Interessenvertretung von Beschäftigten und Angriffe auf aktive KollegInnen, die sich für ihre Rechte einsetzen? Das kennen unsere KollegInnen bei der NGWF aus ihrer eigenen Arbeit zur Genüge. Deswegen solidarisieren sie sich mit den KollegInnen bei Zara, die gerade mit Behinderungen der BR-Wahlen durch das Unternehmen zu kämpfen haben. Mal sehen, ob die Zara-Deutschland-Geschäftsleitung reagiert...




Auch die KollegInnen der Garment and Fashion Workers' Union aus Chennai protestieren gegen die Behinderung von Betriebsratswahlen bei Zara in Deutschland. Sie haben wie schon die NGWF aus Bangladesch die Zara-Deutschland-Geschäftsleitung aufgefordert, die Wahlen nicht zu behindern.



Protestbrief Nummer 3: die KollegInnen der Garment and Textile Worker Union aus Bangalore protestieren ebenfalls gegen die Behinderung von Betriebsratswahlen bei Zara in Deutschland. Bislang steht eine Reaktion des Unternehmens noch aus...



Auch unsere Freunde vom ExChains-Netzwerk unterstützen uns, indem sie in ihren Nachrichten auf die schwierige Situation für ZARA-Betriebsräte aufmerksam machen.

Wir möchten uns hiermit im Namen aller ZARA-Kollegen*innen für die enorme Solidarität aus Bangladesch und Indien, sowie vom ExChains-Netzwerk ganz herzlich bedanken!

Auch Ihr habt unsere uneingeschränkte Solidarität, wenn es darum geht, die Rechte der Beschäftigten bei den ZARA-Zulieferern zu achten!